Du möchtest mit deinem Unternehmen online sichtbar werden und fragst dich:
Soll ich meine Website selbst mit einem Baukasten bauen – oder lieber einen Webdesigner beauftragen?
Diese Frage stellen sich viele Selbstständige, Handwerker und kleine Betriebe. Denn online sichtbar zu sein, ist heute kein „Nice to have“ mehr, sondern absolute Basis – ob zur Kundengewinnung, fürs Vertrauen oder einfach, um überhaupt gefunden zu werden.
In diesem Beitrag zeige ich dir ehrlich und praxisnah, wo die Unterschiede zwischen Baukastensystemen und professionellem Webdesign liegen – und warum sich gerade für kleine Unternehmen oft der Weg mit einem Webdesigner mehr lohnt, als es auf den ersten Blick scheint.
Was Baukästen versprechen – und was sie wirklich leisten
Baukasten-Anbieter wie Wix, Jimdo, IONOS oder Squarespace machen große Versprechen:
"Erstelle deine Website in 15 Minuten", "Keine Programmierkenntnisse nötig", "Einfach per Drag & Drop".
Und klar: Für manche Projekte stimmt das auch. Ein kleines Hobbyprojekt, ein Reiseblog oder eine Übergangsseite – dafür reicht ein Baukasten völlig aus.
Auch die Einstiegskosten wirken auf den ersten Blick verlockend: Für wenige Euro im Monat bekommst du Hosting, Designvorlagen und ein bisschen Support.
Doch sobald du professionell auftreten willst, merkt man sehr schnell: Der schöne Schein trügt.
Was Baukästen nämlich nicht gut können:
- Sie bieten nur begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten
- Das Design wirkt schnell austauschbar
- Die Performance (also Ladegeschwindigkeit & Technik) ist oft schwach
- SEO (also gefunden werden bei Google) ist eingeschränkt
- Es fehlt die persönliche Beratung – du bist auf dich allein gestellt
- Der monatliche Preis summiert sich mit der Zeit ordentlich auf
- Und: Du investierst viel Zeit – ohne Garantie, dass das Ergebnis überzeugt
Gerade wenn du wenig Erfahrung hast, wird’s oft frustrierend. Du klickst dich durch Vorlagen, versuchst deine Inhalte reinzuschieben, kämpfst mit Design-Einschränkungen – und am Ende sieht die Seite irgendwie... nicht so aus, wie du’s dir vorgestellt hast.
Was ein Webdesigner anders – und besser – macht
Ein professioneller Webdesigner hört zuerst zu.
Bevor überhaupt etwas gebaut wird, geht es um dich, dein Angebot, deine Kunden und deine Ziele. Daraus entsteht ein Konzept – nicht irgendeine Vorlage, sondern eine Website, die wirklich zu dir passt.
Ein guter Webdesigner denkt nicht nur in Bildern, sondern auch in Struktur, Inhalt, Technik und Nutzerführung. Es geht nicht nur darum, dass etwas gut aussieht – es muss funktionieren. Die Besucher sollen verstehen, wer du bist, was du machst, und wie sie dich kontaktieren können.
Besonders für Selbstständige, Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen ist das entscheidend: Du brauchst kein Designerstück, aber eine klare, funktionierende Website, die dich seriös und vertrauenswürdig präsentiert.
Was du bekommst, wenn du mit einem Webdesigner arbeitest:
- Eine maßgeschneiderte Website, die zu dir und deiner Zielgruppe passt
- Beratung zu Inhalten, Struktur, Texten und Bildern
- Mobile Optimierung, damit alles auf dem Smartphone gut aussieht
- Suchmaschinenfreundliche Struktur, damit Google dich findet
- Klare Technik im Hintergrund – schnell, sicher, DSGVO-konform
- Ein Ansprechpartner, der mitdenkt, statt dich mit Technik allein zu lassen
Und: Du sparst am Ende Zeit. Denn du musst dich nicht durch Einstellungen klicken, Layout-Probleme lösen oder Fehler beheben – sondern kannst dich auf dein Kerngeschäft konzentrieren, während deine Website für dich arbeitet.
Die Sache mit dem Preis – was wirklich zählt
Ja, ein Webdesigner kostet auf den ersten Blick mehr als ein Baukasten. Aber: Was viele übersehen, ist der langfristige Wert.
Ein Baukasten kostet vielleicht 15–30 Euro im Monat. In zwei Jahren bist du also schnell bei 360–700 Euro – für ein System, das dich in deinen Möglichkeiten stark einschränkt. Dazu kommt deine eigene Zeit – oft viele Stunden, die du mit Layout, Textformatierung und Fehlerbehebung verbringst. Zeit, in der du auch Kunden hättest gewinnen können.
Ein Webdesigner verlangt in der Regel einmalig einen höheren Betrag – aber dafür bekommst du ein Ergebnis, das funktioniert, professionell wirkt und für viele Jahre bleibt.
Und wenn du später etwas ändern willst? Dann hast du jemanden an deiner Seite, der sich auskennt.
Außerdem: Viele Webdesigner – ich eingeschlossen – bieten auch flexible Ratenmodelle, individuelle Angebote und begleitende Unterstützung, statt dich mit einem fertigen Baukasten allein zu lassen.
Was deine Website wirklich braucht
Wenn du online Kunden gewinnen willst, brauchst du mehr als eine hübsche Seite. Du brauchst:
- Vertrauen auf den ersten Blick
- Klare Inhalte, die zeigen, was du machst
- Gute Erreichbarkeit – besonders mobil
- Technisch saubere Umsetzung (Ladezeit, Datenschutz, SEO)
- Ein Design, das sich an deine Zielgruppe richtet
- Eine Struktur, die funktioniert – für Menschen und Suchmaschinen
Ein Baukasten kann das teilweise leisten – aber nicht im vollen Umfang, und schon gar nicht individuell.
Ein Webdesigner entwickelt dagegen eine Website, die deine Geschichte erzählt – professionell, verständlich und zielgerichtet.
Fazit: Baukasten oder Webdesigner?
Wenn du nur schnell „irgendwie“ online gehen willst, ist ein Baukasten ok.
Wenn du aber sichtbar, auffindbar und überzeugend auftreten willst, führt an einem professionellen Webdesigner kaum ein Weg vorbei – besonders dann, wenn du selbst kein Technik-Fan bist oder einfach keine Zeit für Basteleien hast.
Ich begleite Selbstständige, kleine Unternehmen und lokale Betriebe dabei, genau die Website zu bekommen, die sie brauchen – ohne Schnickschnack, ohne Abhängigkeiten, aber mit Plan und Persönlichkeit.