Preis berechnen
Alle Artikel

Was kostet eine Website? Echte Preise und laufende Kosten 2026

Was eine Website oder Homepage 2026 wirklich kostet: Festpreise aus 45 Projekten, Marktpreise von Baukasten bis Agentur, laufende Kosten für Hosting, Domain und Wartung – und was in Dresden und Pirna üblich ist.

Eine Website für einen kleinen Betrieb kostet 2026 bei einem Freelancer meist 800 bis 1.500 € einmalig, bei einer Agentur 3.000 bis 8.000 €. Dazu kommen laufend 10 bis 20 € im Monat für Domain und Hosting. Eine einzelne Landingpage gibt es ab 400 €, einen Online-Shop ab 1.500 €.

Das sind keine Schätzungen aus dem Internet, sondern die Spannen aus 45 Projekten, die ich seit 2019 für Betriebe in Pirna, Dresden und der Sächsischen Schweiz gebaut habe – jedes zum Festpreis. Weiter unten stehen die Marktpreise zum Vergleich, die laufenden Kosten und die Posten, die in günstigen Angeboten gern fehlen.

Lieber gleich rechnen? Der Preisrechner fragt sechs Dinge – Projektart, Seitenzahl, Design, Funktionen, Inhalte, Zeitrahmen – und zeigt sofort eine ehrliche Preisspanne für dein Projekt. Zwei Minuten, keine E-Mail-Adresse nötig.

Was kostet eine Website 2026? Die Preise im Überblick

Die Festpreise, mit denen ich arbeite. Enthalten sind jeweils Design, Umsetzung, Kontaktformular, Rechtstexte, Google-Unternehmensprofil und Einweisung in das Redaktionssystem:

Website-Typ Umfang Festpreis
Landingpage eine Seite für eine Aktion oder ein Angebot 400 – 800 €
Kleine Homepage 3 bis 5 Seiten, z. B. Salon, Werkstatt, Ferienwohnung 800 – 1.000 €
Unternehmens-Website 5 bis 10 Seiten, Leistungen als eigene Seiten 1.000 – 1.500 €
Praxis oder Kanzlei 6 bis 12 Seiten, Terminbuchung, Berufsrecht, Barrierefreiheit 1.200 – 2.000 €
Umfangreiche Website 10 und mehr Seiten, Ratgeber, zweite Sprache 2.000 – 3.500 €
Redesign einer bestehenden Seite neue Technik und Optik, Inhalte und URLs bleiben 600 – 1.200 €
Online-Shop 20 Produkte bis Warenwirtschaft mit Schnittstellen 1.500 – 5.000 €

Die meisten Unternehmens-Websites landen zwischen 1.000 und 1.500 €. Was in jedem Paket genau steckt und was nicht, steht auf der Seite Website erstellen lassen; Shops sind auf der Seite Online-Shop erstellen aufgeschlüsselt, das Redesign unter Website optimieren.

Festpreis heißt: Der Umfang steht vorher schriftlich im Angebot, der Preis auch. Keine Stundensätze, keine Nachforderungen. Was du dir während des Projekts zusätzlich wünschst, benenne und beziffere ich, bevor ich es umsetze.

Was kostet eine Homepage?

Homepage und Website meinen im Alltag dasselbe: den Internetauftritt eines Betriebs. Wer nach „Homepage Kosten“ sucht, braucht meist die kleine Variante – drei bis fünf Seiten mit Start, Leistungen, Über uns, Kontakt und Rechtstexten. Dafür sind 800 bis 1.000 € ein realistischer Festpreis bei einem Freelancer.

Unter 800 € wird es eng. Dann fehlt meist etwas, das später Geld kostet: ein individuelles Design (stattdessen eine Vorlage, die hundert andere Betriebe auch nutzen), saubere Rechtstexte, die Einrichtung des Google-Profils oder ein Redaktionssystem, mit dem du selbst Texte ändern kannst.

Website erstellen lassen: Kosten bei Baukasten, Freelancer und Agentur

Wer die Website macht, bestimmt den Preis stärker als der Umfang:

KriteriumBaukastenFreelancerAgentur
Preis (einmalig)0 – 300 €800 – 5.000 €3.000 – 25.000+ €
Laufende Kosten10 – 40 €/Monat0 – 50 €/Monat50 – 500 €/Monat
Individuelles Design✗✓✓
SEO-Optimierungteilweise✓✓
Performanceteilweise✓✓
Ein fester Ansprechpartner✗✓teilweise
Eigentum am Code✗✓✓
Zeitaufwand für dichHochGeringGering

Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace): gut für private Projekte oder eine Testphase. Für Betriebe, die bei Google gefunden werden wollen, reicht er selten: Die Vorlagen ähneln sich, die Ladezeit ist mittelmäßig, und die Seite lässt sich nicht mitnehmen. Den Vergleich über fünf Jahre habe ich durchgerechnet: Baukasten, Miete oder eigene Website?

Freelancer: für die meisten kleinen und mittleren Betriebe das beste Verhältnis aus Preis und Ergebnis – individuelle Website, ein Ansprechpartner, kurze Wege. Der Preisunterschied zur Agentur entsteht nicht durch billigere Arbeit, sondern durch fehlende Fixkosten.

Agentur: sinnvoll bei großen Projekten mit vielen Beteiligten, Schnittstellen und garantierten Reaktionszeiten. Teams mit Projektmanagement, Design und Entwicklung treiben den Preis. Wann sich das lohnt, steht im Artikel Freelancer oder Agentur?

Webdesign-Preise: Was die Kosten treibt

Ob Webdesign 900 € oder 4.500 € kostet, entscheiden fünf Faktoren:

Kostenfaktor Einfluss auf den Preis
Funktionen (Shop, Buchung, Kundenbereich, Schnittstellen) sehr hoch
Anzahl der Seiten hoch
Design (individuell oder Vorlage) hoch
Inhalte (Texte, Fotos) – lieferst du oder der Anbieter? mittel bis hoch
Zweite Sprache, Barrierefreiheit nach WCAG mittel
Handy-Ansicht, Rechtstexte, SEO-Grundlagen sollten immer enthalten sein

Funktionen sind der größte Hebel. Ein Kontaktformular ist Standard, eine Online-Terminbuchung mit Anbindung an das Praxissystem oder ein Shop mit Varianten und Versandzonen ist eigene Arbeit. Deshalb liegt eine Praxis-Website über einer Handwerker-Website gleicher Seitenzahl.

Inhalte werden am häufigsten unterschätzt. Wenn du Texte in Stichpunkten und eigene Fotos lieferst, sparst du. Wer professionelle Fotos braucht, plant für einen Fotografen aus der Region etwa 300 bis 500 € für zwei Stunden ein – ich vermittle auf Wunsch einen, oder lizenziere passendes Bildmaterial, wo echte Fotos nicht möglich sind.

Design: Eine Vorlage ist schneller umgesetzt, aber du siehst aus wie viele andere, und Anpassungen stoßen schnell an Grenzen. Ein eigenes Design kostet mehr, passt dafür zu deinem Betrieb und lädt meist schneller, weil kein Vorlagen-Ballast mitkommt.

Was meine Projekte tatsächlich gekostet haben

Marktpreise sind das eine, echte Rechnungen das andere. Die Spannen aus meinen Projekten der letzten zwei Jahre, nach Branche – jeweils Festpreis inklusive Design, Umsetzung, Rechtstexte, Google-Unternehmensprofil und Einweisung:

Projekt Festpreis Was drin war
Landingpage für eine Aktion oder ein Angebot 400 – 800 € eine Seite, Formular, Tracking
Kanzlei-Website, Einzelanwalt 1.200 – 1.500 € Profil, 3–4 Rechtsgebiete, Kostenseite, Pflichtangaben
Handwerker-Website mit Referenzgalerie 800 – 1.400 € 5–8 Seiten, Galerie, Anfrage mit Foto-Upload, Notdienst
Praxis-Website mit Terminbuchung 1.200 – 2.000 € 6–10 Seiten, Doctolib/Samedi, Barrierefreiheit
Ferienwohnung mit Direktbuchung 800 – 1.200 € Galerie, Preise, Kalender, Buchungs-Widget, Umgebungsseiten
Redesign einer bestehenden Seite 600 – 1.200 € neue Technik und Optik, Inhalte und URLs bleiben
Online-Shop mit bis zu 50 Produkten 1.500 – 3.000 € Shop-System, Bezahlung, Versand, Rechtstexte

Dazu kamen in jedem Projekt laufende Kosten von 10 bis 20 € im Monat für Domain und Hosting – mehr nicht. Details zu den Branchen: Praxen, Kanzleien, Handwerk, Salons, Ferienwohnungen.

Marktpreise in Deutschland zum Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt übliche Marktpreise für individuelle Websites (Stand 2026, ohne Baukästen). Die Spannen sind breit, weil Freelancer und Agenturen gemeinsam darin stecken:

Website-Typ Preisspanne Dauer Geeignet für
One-Page / Landingpage 500 – 1.500 € 1–2 Wochen Aktionen, Events, einzelne Angebote
Visitenkarten-Website (3–5 Seiten) 800 – 2.500 € 2–3 Wochen kleine Unternehmen, Praxen
Business-Website (5–15 Seiten) 2.000 – 5.000 € 3–6 Wochen KMU, Dienstleister
Online-Shop (einfach) 3.000 – 8.000 € 4–8 Wochen Händler, Startups
Komplexe Webanwendung 8.000 – 25.000+ € 2–6 Monate Unternehmen mit Spezialbedarf

Laufende Kosten: Hosting, Domain und Wartung

Nach dem Launch fallen nur noch wenige Posten an. Damit du nicht überrascht wirst:

Kostenpunkt Preisspanne Turnus Einordnung
Domain (.de) 8 – 15 €/Jahr jährlich Pflicht
Webhosting 5 – 30 €/Monat monatlich Pflicht
SSL-Zertifikat 0 € (Let's Encrypt) – Pflicht, meist inklusive
E-Mail-Postfächer 1 – 5 €/Monat je Postfach oft im Hosting enthalten
Wartung & Updates 0 – 100 €/Monat optional je nach System

In Summe solltest du mit 10 bis 20 € im Monat rechnen, bei einem Wartungsvertrag entsprechend mehr.

Hosting: Achte auf den Verlängerungspreis, nicht auf den Aktionspreis. Ein typisches Beispiel: Der Einsteigertarif eines großen Anbieters kostet 2,99 € im Monat bei 48 Monaten Vorauszahlung und danach 9,99 € im Monat (Hostinger, Stand Oktober 2026). Über zehn Jahre gerechnet landest du so bei durchschnittlich 7 bis 10 € im Monat. Der Vertrag sollte auf deinen Namen laufen, nicht auf den deines Dienstleisters – mehr dazu im Hosting-Ratgeber.

Domain: Eine .de-Adresse kostet 8 bis 15 € im Jahr, im ersten Jahr ist sie bei vielen Hostern inklusive. Registriere sie immer selbst und auf deinen Namen.

Wartung: Was kostet die Wartung einer Website? Am Markt sind 20 bis 100 € im Monat üblich, vor allem für WordPress-Seiten, deren Plugins regelmäßig Updates brauchen. Ob du das brauchst, hängt am System. Meine Websites laufen meist auf Grav, einem dateibasierten System ohne Plugin-Flut – Texte, Bilder und Öffnungszeiten änderst du selbst, größere Änderungen gibt es einzeln zum Festpreis, den ich vorher nenne. Einen Wartungsvertrag brauchst du dafür nicht.

Was davon wirklich anfällt

Domain und Hosting sind die einzigen Posten dieser Tabelle, die bei jedem Projekt anfallen. Bei Hostinger liegt ein Tarif, der für eine Firmenwebsite reicht, je nach Laufzeit bei 3 bis 10 € im Monat, Domain im ersten Jahr inklusive. Rechne mit dem Verlängerungspreis, nicht mit dem Aktionspreis – die Rechnung dazu steht im [Hosting-Ratgeber](/ratgeber/hosting-fuer-firmenwebsite).

Tarife ansehen

Werbelink: Bestellst du darüber, bekomme ich eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts, und die Empfehlung steht hier, weil ich Hostinger selbst einsetze.

Versteckte Kosten – worauf du achten solltest

Viele Angebote wirken auf den ersten Blick günstig. Diese Posten tauchen oft erst später auf:

Achtung bei Miet-Websites: Manche Anbieter bieten Websites „ab 29 €/Monat“ an. Klingt günstig – aber nach drei Jahren hast du über 1.000 € bezahlt, und die Website gehört dir trotzdem nicht. Kündigst du, ist alles weg.
  • Domain & Hosting über den Anbieter: Läuft beides auf dessen Namen, hängst du bei jedem Wechsel an seiner Mitarbeit. Ich lege Projekte meist bei Hostinger (Werbelink) ab – auf den Namen des Kunden.
  • Lizenzkosten: Premium-Themes, Plugins oder Schriften können jährlich kosten.
  • Rechtstexte: Fehlen sie im Angebot, kommen ein Generator-Abo oder eine Abmahnung dazu.
  • Texte und Fotos: Wenn nicht geklärt ist, wer sie liefert, wird das zum Nachtrag.
  • Änderungen nach dem Launch: Frag vorher, was eine Änderung kostet und ob ein Wartungsvertrag Pflicht ist.
  • Umzug der alten Website: Weiterleitungen für alle alten Adressen gehören dazu, sonst gehen Rankings verloren. Die Schritte stehen in der Relaunch-Checkliste.

Was kostet eine Website in Dresden und Pirna?

Die Preise oben gelten für Betriebe in Pirna, Dresden und der Sächsischen Schweiz gleichermaßen – es gibt bei mir keinen Großstadtaufschlag. Zum Vergleich: Für eine Unternehmens-Website mit acht Seiten rufen Dresdner Agenturen meist 3.000 bis 8.000 € auf. Der Unterschied entsteht nicht durch die Qualität, sondern durch Büro, Vertrieb und Projektmanagement, die bei einer Agentur mitbezahlt werden.

Dafür musst du auch nicht das Haus verlassen: Das Erstgespräch läuft per Video oder Telefon, 30 Minuten, kostenlos. Entwürfe siehst du als Testlink, Freigaben gibst du per E-Mail. Wie das für Dresdner Betriebe aussieht, steht auf der Seite Webdesign in Dresden; wer in Pirna oder Heidenau sitzt, findet alles unter Webdesign in Pirna.

So senkst du die Kosten, ohne an der falschen Stelle zu sparen

  1. Inhalte selbst liefern. Texte in Stichpunkten und vorhandene Fotos sparen am meisten.
  2. Klein anfangen. Fünf gute Seiten schlagen fünfzehn halbe. Ratgeber, zweite Sprache oder Shop lassen sich später ergänzen.
  3. Funktionen anbinden statt bauen. Terminbuchung, Buchungskalender oder Newsletter gibt es als fertige Dienste, die eingebettet werden.
  4. Domain und Hosting selbst abschließen. Dann zahlst du den echten Preis, ohne Aufschlag.
  5. Nicht beim Fundament sparen. Rechtstexte, Handy-Ansicht und Ladezeit kosten wenig, wenn sie von Anfang an dabei sind – und viel, wenn sie nachgerüstet werden.

Eine ehrliche Grenze: Für komplexe Webanwendungen mit Kundenkonten, vielen Schnittstellen oder garantierten Reaktionszeiten rund um die Uhr sind die Spannen oben nicht gedacht. Da liegst du schnell im fünfstelligen Bereich, und eine Agentur mit Vertretungsregelung ist oft die bessere Wahl.

Was würde deine Website kosten?

Berechne deinen individuellen Preis in unter zwei Minuten – kostenlos und unverbindlich: Zum Preisrechner oder direkt anfragen.

Häufige Fragen

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Bei einem Freelancer kostet eine Unternehmens-Website mit fünf bis zehn Seiten meist 800 bis 1.500 €, bei einer Agentur 3.000 bis 8.000 €. Eine einzelne Landingpage gibt es ab 400 €, einen Online-Shop ab 1.500 €. Dazu kommen 10 bis 20 € im Monat für Domain und Hosting.

Wie viel kostet ein Webdesigner?

Seriöse Webdesigner nennen einen Festpreis für einen beschriebenen Umfang, keinen Stundensatz. Für eine kleine Homepage mit drei bis fünf Seiten liegt der Festpreis bei mir bei 800 bis 1.000 €, für eine Unternehmens-Website mit fünf bis zehn Seiten bei 1.000 bis 1.500 €.

Was kostet eine Homepage für ein kleines Unternehmen?

Homepage und Website meinen dasselbe. Für Einzelunternehmer, Salons, kleine Werkstätten oder eine Ferienwohnung reichen drei bis fünf Seiten – das kostet bei mir 800 bis 1.000 € zum Festpreis, inklusive Rechtstexten, Google-Profil und Einweisung.

Kann ich eine professionelle Website für unter 1.000 € bekommen?

Ja – eine kleine Homepage mit drei bis fünf Seiten ist bei einem Freelancer ab etwa 800 € möglich, eine einzelne Landingpage ab 400 €. Wichtig ist, dass trotzdem individuelles Design, Handy-Ansicht, Rechtstexte und SEO-Grundlagen enthalten sind.

Was kostet die Wartung einer Website im Monat?

Wartungsverträge kosten am Markt meist 20 bis 100 € im Monat, vor allem bei WordPress mit vielen Plugins. Pflicht ist ein Vertrag nicht: Bei mir ändert der Kunde Kleinigkeiten selbst im Redaktionssystem, alles andere gibt es einzeln zum Festpreis, den ich vorher nenne.

Kann ich in Raten zahlen?

Bei mir ja. Üblich sind 40 % bei Auftrag und 60 % bei Abnahme; auf Wunsch drei Raten über die Projektlaufzeit.

Kann ich die Kosten steuerlich absetzen?

Eine geschäftlich genutzte Website ist eine Betriebsausgabe, laufende Kosten wie Hosting und Domain ebenso. Ob die Erstellung sofort oder über mehrere Jahre verteilt abgesetzt wird, hängt vom Einzelfall ab – das klärt dein Steuerbüro.

Quellen

  1. Webhosting-Tarife und Verlängerungspreise Hostinger · abgerufen 01.10.2026

In zwei Minuten weißt du, was deine Website kostet.