Ratgeber · Entscheidungshilfe

Homepage selber erstellen oder erstellen lassen?

Baukasten, WordPress oder Profi? Ein ehrlicher Vergleich — damit du die richtige Entscheidung für dein Business triffst.

Zuletzt aktualisiert: 10.03.2026

Du brauchst eine Website für dein Unternehmen, deine Praxis oder dein Startup. Die erste Frage: Selber machen oder machen lassen? Beide Wege haben Vor- und Nachteile — und die richtige Antwort hängt von deiner Situation ab.

In diesem Ratgeber vergleiche ich die drei häufigsten Optionen ehrlich und transparent. Am Ende weißt du genau, welcher Weg für dich der richtige ist.

Die 3 Wege zur eigenen Website

Grundsätzlich hast du drei Möglichkeiten, an eine Website zu kommen:

Baukasten

Wix, Jimdo, Squarespace

Du baust alles selbst zusammen — per Drag & Drop.

WordPress DIY

WordPress + Plugins

Du installierst WordPress und richtest alles selbst ein.

Profi beauftragen

Freelancer oder Agentur

Ein Profi erstellt die Website für dich.

Der große Vergleich

Wie schneiden die drei Optionen in den wichtigsten Kategorien ab? Hier der direkte Vergleich:

Kriterium Baukasten WordPress DIY Profi
Design-Qualität Template-basiert Theme-basiert Individuell
Individualität
SEO-Optimierung
Ladegeschwindigkeit
Responsive Design
DSGVO-Konformität
Wartungsaufwand Gering Hoch Keiner
Zeitaufwand 20–60h 40–100h 2–5h (Briefing)
Kosten (1. Jahr) 100–500 € 200–800 € 800–5.000 €
Eigentum am Code
Skalierbarkeit
Support Community/Chat Community Persönlich

Baukasten: Die wahren Kosten von "kostenlos"

Website-Baukästen wie Wix, Jimdo oder Squarespace werben mit einfacher Bedienung und günstigen Einstiegspreisen. Das klingt verlockend — aber schauen wir genauer hin.

Vorteile

  • Günstiger Einstieg (teilweise kostenlose Basis-Version)
  • Keine Programmierkenntnisse nötig
  • Schnell online (Stunden statt Wochen)
  • Hosting und SSL inklusive

Nachteile

  • Kein Eigentum: Die Website gehört dem Anbieter. Kündigst du, ist alles weg.
  • Eingeschränktes SEO: Die technische SEO-Basis ist begrenzt. URL-Strukturen, Ladezeiten und Code-Qualität sind nicht optimierbar.
  • Template-Look: Egal wie du es drehst — Baukasten-Seiten sehen aus wie Baukasten-Seiten. Profis erkennen das sofort, Kunden unbewusst.
  • Werbung in Gratisversion: Die kostenlose Version zeigt Werbung des Anbieters auf deiner Business-Seite.
  • Versteckte Kosten: Eigene Domain, E-Mail, erweiterte Features — alles kostet extra.
Rechenbeispiel: Jimdo "Grow" kostet 15 €/Monat. Nach 3 Jahren: 540 €. Nach 5 Jahren: 900 €. Dafür bekommst du eine Template-Seite ohne Eigentum. Für den gleichen Betrag hättest du eine professionelle Webseite, die dir gehört.

WordPress DIY: Mehr als nur installieren

WordPress ist das beliebteste CMS der Welt — aber "einfach WordPress installieren" klingt leichter, als es ist. Hier ein ehrlicher Blick auf den DIY-Weg:

Was du wirklich können musst

  • Hosting auswählen und einrichten
  • WordPress installieren und konfigurieren
  • Theme auswählen und anpassen (CSS-Kenntnisse nötig)
  • Plugins recherchieren, installieren, konfigurieren
  • Inhalte erstellen und einpflegen
  • SEO-Grundlagen verstehen und umsetzen
  • DSGVO-konforme Einstellungen vornehmen
  • Regelmäßige Updates und Backups durchführen
  • Sicherheitsprobleme erkennen und beheben

Realistischer Zeitaufwand

Für jemanden ohne Vorerfahrung: 40–100 Stunden für eine einfache Business-Website. Dazu kommen monatlich 2–5 Stunden für Updates, Backups und Problemlösungen.

Rechne deinen Stundenlohn dagegen: Wenn du als Selbstständiger 60 €/h verdienst und 60 Stunden in deine Website investierst, sind das 3.600 € an Opportunitätskosten. Für das gleiche Geld bekommst du eine fertige Profi-Website und hast 60 Stunden für dein Kerngeschäft gewonnen.

Profi beauftragen: Warum es sich lohnt

Einen Webdesigner zu beauftragen ist die effizienteste Option — vorausgesetzt, du findest den richtigen. Hier die Vorteile:

  • Zeitersparnis: Du konzentrierst dich auf dein Business, während der Profi deine Website baut.
  • Qualität: Individuelles Design, optimierte Performance, sauberer Code.
  • SEO von Anfang an: Technische und inhaltliche Suchmaschinenoptimierung ist integriert.
  • Rechtssicherheit: DSGVO, Impressum, Cookie-Banner — alles korrekt umgesetzt.
  • Eigentum: Der Code gehört dir. Du kannst jederzeit den Anbieter wechseln.
  • Support: Ein persönlicher Ansprechpartner statt anonymer Chatbot.
Bei mir bekommst du: Eine individuelle Website zum Festpreis, persönliche Betreuung von der Idee bis zum Launch, SEO-Optimierung und keine laufenden Vertragsbindungen. Deine Website gehört dir — zu 100%.

Entscheidungshilfe: Was passt zu dir?

Die richtige Wahl hängt von deiner Ausgangslage ab. Hier eine schnelle Orientierung:

Baukasten wählen, wenn...

  • Du ein privates Projekt oder Hobby hast
  • Budget unter 200 € und viel Zeit vorhanden
  • Keine besonderen Anforderungen an SEO oder Design
  • Die Website nicht geschäftskritisch ist

WordPress DIY wählen, wenn...

  • Du technisch versiert bist und gern lernst
  • Du regelmäßig selbst Inhalte pflegen willst
  • Mittleres Budget, aber viel eigene Zeit verfügbar
  • Du langfristig volle Kontrolle über alles willst

Profi beauftragen, wenn...

  • Deine Website Kunden bringen soll
  • Deine Zeit wertvoller ist als das Budget
  • Du bei Google gefunden werden willst
  • Du einen professionellen Auftritt brauchst, der Vertrauen schafft
  • Du dich nicht um Technik, Updates und Sicherheit kümmern willst

Häufige Fragen

Technisch ja — aber du musst komplett von vorn beginnen. Baukasten-Inhalte lassen sich nicht migrieren. Deshalb lohnt es sich, gleich richtig anzufangen, wenn die Website geschäftlich wichtig ist.

Achte auf: eigene Referenzen (nicht nur Stock-Fotos), transparente Preise, persönliche Kommunikation und ob die Webseiten des Designers selbst professionell wirken. Ein guter Webdesigner fragt erst nach deinen Zielen, bevor er ein Angebot macht.

Für Unternehmen: ja. Deine Website ist oft der erste Kontakt mit potenziellen Kunden. Ein individuelles Design hebt dich von der Konkurrenz ab und zeigt Professionalität. Templates senden die Botschaft: "Uns ist die Webseite nicht wichtig genug."

WordPress.com ist ein Baukasten (ähnlich Wix). WordPress.org ist die freie Software zum Selbsthosten. Wenn Leute "WordPress" sagen, meinen sie meist WordPress.org — das ist flexibler, braucht aber eigenes Hosting und technisches Wissen.

Ja, denn auch eine einfache Website muss technisch sauber sein, um bei Google gefunden zu werden. Eine Visitenkarten-Website vom Profi kostet ab 800 € und ist in 2 Wochen fertig — ohne deinen Zeitaufwand.

Erstellen lassen — ohne Stress

Ich übernehme alles: Design, Entwicklung, SEO und Launch. Du lehnst dich zurück.

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Ich bin Maikel Szymanski, ein leidenschaftlicher Webentwickler mit einem Fokus auf moderne Webseiten. Ich liebe es, kreative Lösungen zu finden und innovative Ideen in die Realität umzusetzen.

Ich bin immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Möglichkeiten, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Wenn Du an einer Zusammenarbeit interessiert bist oder Fragen hast, zögere bitte nicht, mich zu kontaktieren.