Website-Projekt ohne Vor-Ort-Termin: So läuft die Zusammenarbeit online
Für Betriebe in Dresden, Bautzen und der Sächsischen Schweiz: wie ein Website-Projekt komplett per Video, Telefon und Testlink funktioniert, was du dafür brauchst – und in welchen Fällen ein Termin vor Ort trotzdem sinnvoll ist.
Ein Website-Projekt lässt sich komplett ohne Termin vor Ort abwickeln: Erstgespräch per Video oder Telefon, Entwürfe als Testlink, Inhalte per E-Mail oder WhatsApp, Freigaben schriftlich. Für einen Betrieb in Dresden, Bautzen oder Bad Schandau heißt das: Du musst für nichts das Haus verlassen und verlierst keinen halben Arbeitstag mit Anfahrt und Kaffee.
Ich arbeite von zuhause in Pirna, und so laufen fast alle meine Projekte. Hier steht, wie das konkret aussieht, was du dafür brauchst – und wann ein Treffen trotzdem die bessere Wahl ist.
Funktioniert ein Website-Projekt ohne persönliches Treffen?
Ja, und für die meisten Betriebe ist das inzwischen Alltag. Laut Bitkom gehörten Videokonferenzen 2022 in 72 Prozent der Unternehmen zum Arbeitsalltag – 2018 waren es noch 48 Prozent. Die Umfrage erfasst allerdings Unternehmen ab 20 Beschäftigten; im kleinen Handwerksbetrieb oder in der Praxis mit drei Leuten ist das Telefon oft noch das Werkzeug der Wahl. Auch das reicht.
Der Grund, warum es funktioniert: Eine Website ist ein Bildschirm-Produkt. Sie wird am Bildschirm entworfen, am Bildschirm abgenommen und am Bildschirm benutzt. Ein Entwurf, den du auf deinem eigenen Handy durchwischst, sagt mehr als ein Ausdruck auf dem Besprechungstisch.
Wie läuft das Erstgespräch per Video ab?
Du bekommst einen Link, der im Browser öffnet – auf dem Rechner oder dem Handy, ohne Installation. Das Gespräch dauert etwa 30 Minuten und ist kostenlos. Wer lieber telefoniert, telefoniert.
Vorher schaue ich mir an, was es schon gibt: die bestehende Website, das Google-Unternehmensprofil, die Wettbewerber im Ort. Im Gespräch klären wir, was dein Betrieb macht, was die Website erreichen soll und welche Seiten sie braucht. Hilfreich ist, wenn du dein Vorhaben vorher in fünf Sätzen aufschreibst – welche, steht im Artikel Webdesigner finden.
Zwei Tage später hast du ein Angebot mit Umfang, Festpreis und Zeitplan per E-Mail.
Wie sehe ich Entwürfe, wenn wir uns nicht treffen?
Als Testlink. Die Website entsteht auf einer Testadresse, die du jederzeit aufrufen kannst – auf dem Handy in der Mittagspause, abends am Rechner, gemeinsam mit deinem Team. Du siehst nicht ein Bild der Website, sondern die Website selbst.
Für die Abstimmung teile ich im Videogespräch meinen Bildschirm. Wir gehen Seite für Seite durch, du sagst, was dir gefällt und was nicht, und ich zeige Änderungen oft direkt. Wer mag, nimmt das Gespräch auf und schaut später noch einmal hinein.
Wie kommen Texte und Fotos zu mir?
Der Engpass in jedem Projekt sind die Inhalte, nicht die Technik. Ohne Termin vor Ort läuft das so:
- Texte: Du schickst Stichpunkte per E-Mail. Oder wir telefonieren 20 Minuten pro Leistung, und ich schreibe daraus den Text: Was machst du, wie läuft es ab, was kostet es, was fragen Kunden immer?
- Fotos: Was du hast, schickst du per WhatsApp oder als Link zu einem Cloud-Ordner. Handyfotos bei Tageslicht reichen oft. Wo Bilder fehlen, vermittle ich einen Fotografen aus deiner Region – für zwei Stunden rechne mit 300 bis 500 € – oder lizenziere passendes Material.
- Fakten: Öffnungszeiten, Preise, Team, Rechtsangaben – als Liste in einer E-Mail, nicht als Fließtext.
Wie laufen Freigaben und Änderungen?
Schriftlich, und das ist ein Vorteil. Es gibt drei Freigaben: die Seitenstruktur, das Design, die fertige Website. Jede bekommst du als Link mit einer kurzen Beschreibung, deine Antwort kommt per E-Mail. Damit ist festgehalten, was vereinbart ist – niemand muss sich später an ein Gespräch am Tisch erinnern.
Eine Korrekturrunde je Freigabe ist im Preis. Was darüber hinausgeht, benenne und beziffere ich vorher.
Was online sogar besser funktioniert
Viele Betriebe gehen davon aus, dass ein Projekt per Video die zweitbeste Lösung ist. In einigen Punkten ist es die bessere:
- Kürzere Termine. Ein Abstimmungsgespräch dauert 30 Minuten statt eines halben Vormittags mit Anfahrt. Das passt auch zwischen zwei Baustellen oder in die Mittagspause einer Praxis.
- Alle können dabei sein. Die Inhaberin im Büro, der Meister auf der Baustelle, die Mitarbeiterin, die später die Website pflegt – jeder schaltet sich von dort zu, wo er gerade ist.
- Du siehst die Website auf deinem Gerät. Kein Beamer, kein fremder Laptop: Du prüfst den Entwurf auf genau dem Handy, mit dem auch deine Kunden die Seite öffnen werden.
- Alles ist dokumentiert. Freigaben per E-Mail, Gespräche auf Wunsch aufgezeichnet, Entwürfe unter einem festen Link. Nichts hängt an einer Notiz auf einem Block.
Und wenn die Technik streikt? Dann telefonieren wir, und du schickst einen Screenshot per WhatsApp. Ein abgebrochener Videocall hat noch kein Projekt verzögert – fehlende Fotos schon.
Ändert sich der Preis, wenn wir uns nicht treffen?
Der Festpreis hängt am Umfang, nicht am Ort. Eine Unternehmens-Website mit fünf bis zehn Seiten kostet bei mir 1.000 bis 1.500 €, egal ob du in Pirna, Dresden oder Bautzen sitzt. Anfahrtskosten gibt es nicht, weil es keine Anfahrt gibt. Die Spannen für alle Projektarten stehen im Ratgeber Was kostet eine Website?
Wann ist ein Termin vor Ort doch sinnvoll?
Ehrlich gesagt: selten, aber es gibt die Fälle.
- Du sitzt in Pirna oder direkt daneben. In Pirna, Heidenau, Dohna, Struppen oder Lohmen komme ich auf Wunsch zum Erstgespräch in den Betrieb.
- Abläufe lassen sich am Bildschirm nicht zeigen. Bei größeren Projekten – etwa wenn eine Buchung, eine Anfrage-Strecke oder ein Kundenportal an echte Abläufe im Betrieb angepasst werden muss – kann ein Termin vor Ort helfen. Das sprechen wir dann ab.
- Du brauchst ein Gegenüber am Tisch. Manche Menschen entscheiden nicht am Bildschirm, und das ist in Ordnung. Wer regelmäßige persönliche Treffen braucht, ist bei einem Anbieter in der eigenen Stadt besser aufgehoben als bei mir.
Was du für ein Online-Projekt brauchst
- Ein Handy oder einen Rechner mit Browser und Kamera – für das Videogespräch reicht das Handy.
- Eine E-Mail-Adresse, über die Freigaben laufen.
- Etwa sieben Stunden über vier Wochen: Erstgespräch, Inhalte sammeln, drei Freigaben, Einweisung. Wie sich das verteilt, steht in So arbeite ich.
Die Einweisung in das Redaktionssystem läuft am Ende ebenfalls per Video und wird aufgezeichnet, damit du sie später nachschauen kannst.
Für Betriebe in Dresden, Bautzen und der Sächsischen Schweiz
Aus Pirna kenne ich den Markt in der Region: die Suchbegriffe, die Wettbewerber im Kartenblock, die Verzeichnisse, die hier zählen. Dafür muss ich nicht vor deiner Tür stehen. Was das für Dresdner Betriebe heißt, steht auf der Seite Webdesign in Dresden; für die Oberlausitz auf der Seite Webdesign in Bautzen.
Wenn du ausprobieren willst, wie es sich anfühlt: Erstgespräch anfragen – 30 Minuten per Video oder Telefon, kostenlos.
Häufige Fragen
Kann ich eine Website erstellen lassen, ohne den Webdesigner zu treffen?
Ja. Erstgespräch, Abstimmungen und Freigaben laufen per Video, Telefon und E-Mail, Entwürfe siehst du als Testlink auf dem eigenen Handy und Rechner. Bei mir ist das der Normalfall, auch für Betriebe in Dresden oder Bautzen.
Welches Programm brauche ich für das Videogespräch?
Keins, das du installieren musst. Du bekommst einen Link, der im Browser auf Rechner oder Handy öffnet. Wer lieber telefoniert, telefoniert – für das Erstgespräch reicht das völlig.
Wie kommen meine Fotos zum Webdesigner?
Per WhatsApp, E-Mail oder als Link zu einem Cloud-Ordner. Handyfotos bei Tageslicht reichen oft. Fehlt Bildmaterial, vermittle ich einen Fotografen aus der Region oder lizenziere passende Bilder.
Ist eine Website ohne Vor-Ort-Termin teurer oder billiger?
Der Festpreis hängt am Umfang, nicht am Ort. Eine Unternehmens-Website mit fünf bis zehn Seiten kostet bei mir 1.000 bis 1.500 €, egal ob in Pirna, Dresden oder Bautzen. Anfahrtskosten fallen nicht an.
Wann kommst du doch vorbei?
In Pirna und der direkten Umgebung auf Wunsch jederzeit. Weiter weg nur, wenn es für das Projekt wirklich nötig ist und der Umfang es rechtfertigt – etwa wenn Abläufe im Betrieb verstanden werden müssen, die sich am Bildschirm nicht zeigen lassen.